Kostenloser Counter
Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Das Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Tumor, dem oftmals eine aktinische Keratose vorangegangen ist. Es ist der am häufigsten vorkommende, bösartige Tumor der Haut bei der Katze, und besonders weisse Katzen haben ein rund 13 mal höheres Risiko, daran zu erkranken. Das Plattenepithelkarzinom entwickelt sich vor allem in ungeschützten, der UV-Strahlung leicht zugänglichen Regionen: den Ohrspitzen, den Augenlidern und der Nase. Zusätzlich können aber auch der Schläfenbereich und der Ohransatz betroffen sein. Das UV-Licht scheint aber nicht der einzige Auslöser zu sein, wahrscheinlich spielen auch Papillomaviren eine auslösende Rolle.
Es sind hauptsächlich ältere, durchschnittlich 9 Jahre alte Katzen betroffen. Klinisch sind ein oder mehrere haarlose Wucherungen sichtbar, deren Durchmesser von einigen Millimetern bis hin zu mehreren Zentimetern variieren kann. Die Oberfläche ist schmerzhaft, gerötet, oftmals ulzeriert, krustig und leicht blutend

Obwohl sich dieser Tumor lokal aggressiv verhält, streut er nur relativ langsam. Wenn das Plattenepithelkarzinom frühzeitig und aggressiv behandelt wird, kann in vielen Fällen eine Abheilung erzielt werden. Verschiedene Therapien sind möglich und müssen dem jeweiligen Fall angepasst werden. Wenn möglich sollte der Tumor operativ entfernt werden. Dabei muss leider in vielen Fällen ein Teil der Ohrmuschel amputiert werden, da auf diese Weise ein komplettes Abheilen erreicht werden kann. Falls dies nicht möglich ist, kommen andere Verfahren, wie zum Beispiel das Bestrahlen oder die fotodynamische Therapie, in Frage. Die Anwendung der Imiquimod-Salbe wird auch hier diskutiert. Systemische Chemotherapie kann im fortgeschrittenen Stadium angewendet werden, wobei sie als alleinige Therapie kaum Wirkung zeigt.
Wichtig ist auch hier die Vermeidung des Sonnenlichts respektive die Anwendung einer Sonnenschutzcreme, um einer weiteren Tumorbildung vorzubeugen. Es darf nicht vergessen werden, dass das normale Fensterglas das UV-Licht nicht komplett abblockt.

Keratose

Mit Abstand am häufigsten sind die durch UV-Strahlung verursachte Aktinische Keratose, die als Präkanzerose bedeutsam ist, also zu Hautkrebs entarten kann, und die Seborrhoische Keratose.

 

 

Kleiner Leitfaden für Streicheleinheiten

( aus Kalenderblatt März 2015 )

 

„Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat“,

lautet ein berühmtes Zitat des französischen Schriftstellers Victor Hugo.

Doch damit das Streicheln auch wirklich für beide zum Genuss wird, sollte der Mensch wissen,

an welchen Stellen Katzen die Streicheleinheiten besonders schätzen.

Kopf und Schläfen beispielsweise sind ausgesprochen beliebte Streichelzonen.

Auch Bäckchen und Stirn werden gerne an der Hand des Menschen gerieben.

Ebenfalls kommt das Streicheln links und rechts entlang der Körperseiten an,

sowie das festere Kraulen am Rücken.

Im Bereich der Schulter und Nackenregion sollten Sie etwas sanfter vorgehen,

denn hier können auch Katzen zu Verspannungen neigen.

Da hört der Spaß auf

Wenig Verständnis haben Katzen für Berührungen unterhalb des Schwanzansatzes.

Sie werden zumeist als unangenehm empfunden und nur selten toleriert.

Dasselbe gilt für die Hinterläufe. Auch der Bauch ist eine sensible Region bei Katzen,

denn hier liegen die inneren Organe. Bereits leichter Druck auf die Bauchdecke kann Ihrer Katze

Unbehagen verursachen und die Stimmung zum Kippen bringen. Versuchen Sie es lieber

mit dem Streicheln der Pfoten. Das gefällt vielen Katzen.